Neue Regionalpolitik

Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützen Bund und Kanton den ländlichen Raum bei der Bewältigung des Strukturwandels. Die Standortvoraussetzungen für unternehmerische Aktivitäten sollen verbessert, Innovationen und Wertschöpfung generiert sowie die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden. Die NRP unterstützt die Zielregionen dabei, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten. Indirekt trägt sie dazu bei, die dezentrale Besiedlung in der Schweiz zu erhalten und regionale Disparitäten abzubauen.

Der Kantonsrat hat am 13. November 2019 beschlossen, dass der Kanton Solothurn in der Umsetzungsperiode 2020 bis 2023 an der NRP partizipiert, und das zugehörige Umsetzungsprogramm gutgeheissen. Das Umsetzungsprogramm bildet den verbindlichen Rahmen für die NRP im Kanton Solothurn und steht im Einklang mit der Standortstrategie 2030.

Der Kanton Solothurn setzt für die Umsetzung der NRP in der Programmperiode 2020 bis 2023 ausschliesslich A-fonds-perdu-Beiträge in der Höhe von gesamthaft 1 Million Franken ein. Der Bund verdoppelt jeden Betrag, den der Kanton in ein NRP-Projekt steckt. Mindestens ein Drittel der Projektkosten müssen vom Projektträger finanziert werden.