Standortentwicklung

Der Regierungsrat legt in seiner «Standortstrategie 2030 für den Kanton Solothurn» den Fokus auf Faktoren, die den Kanton einerseits als Investitionsstandort und andererseits als Lebens- und Wohnstandort prägen.

Der Wirtschaftsstandort Kanton Solothurn soll im nationalen und internationalen Vergleich noch wettbewerbsfähiger werden: Mit der im Januar 2019 verabschiedeten «Standortstrategie 2030 für den Kanton Solothurn» verfolgt die Regierung genau dieses Ziel. Sie setzt mit der Strategie einerseits Leitplanken für eine breit angelegte Standortförderung und schafft andererseits ein Bewusstsein für die Bedeutung der verschiedenen Standortfaktoren.

Wohn – und Lebensqualität zählt immer mehr

Die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes hängt von klassischen Rahmenbedingungen wie Steuerbelastung, Immobilienpreise, Regulierungen, Verfügbarkeit von gut ausgebildetem Personal oder etwa Infrastrukturstandards ab. Im Zuge des Fachkräftemangels gewinnen die Standortfaktoren, die den Lebens- und Wohnstandort betreffen, jedoch zunehmend an Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise das Bildungs-, Kinderbetreuungs-, Freizeit- oder etwa Wohnangebot.

Zentrale Handlungsfelder

Die Standortstrategie 2030 trägt diesen Faktoren sowie den zentralen Herausforderungen, die sich dem Kanton Solothurn in den nächsten Jahren erwartungsgemäss stellen werden, Rechnung. Im Rahmen der Standortstrategie 2030 wurden sieben Handlungsfelder eruiert:

  • Bildung und Fachkräft
  • Wohnen und Lebensqualität
  • Infrastruktur und Raumplanung
  • Smart Government
  • Finanzen und Steuern
  • Innovationsförderung und Wachstumsimpulse
  • Standortpromotion